Mikro-Blogging
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Der Begriff Mikro-Blogging bezieht sich auf Weblog. Während ein Weblog längere, mit Links, Bildern, Video- und Audiodateien versehene Beiträge erlaubt, die kommentiert werden können, ermöglicht ein Mikro-Blogging-Dienst nur kurze, mit Links versehene Texte. Mikro-Blogging-Dienste ermöglichen eine kürzere Nachrichtenfolge, vom Format her wie Ticker-News. Man kann sie über eine Webseite lesen (wenn sie frei zugänglich sind) oder auch als RSS-Feed abonnieren. Andererseits gleichen Mikro-Blogging-Dienste auch Sozialen Netzwerken, indem sie Vernetzungen und private Mitteilungen zwischen Accounts ermöglichen
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Twitter als verbreitetster Vertreter
Der bekannteste Mikro-Blogging-Dienst ist Twitter. Man legt hier einen Account an, kann die Einträge anderer User abonnieren. Sind sie privat, muss man extra anfragen. Direkte Nachrichten an andere Accounts erhalten ein "@" mit dem bestimmten Usernamen. Man kann Einträge auch verschlagworten mit "#" (sog hashtag). Links werden meist mit dem Linkkürzer Tinyurl verkürzt. Twitter-Nachrichten sind maximal 140 Zeichen lang und können auch vom Handy aus gesendet werden. Twitter-Einträge können nicht gänzlich gelöscht werden, nur Accouts.
Es gibt noch andere Anbieter von Mikro-Blogging-Diensten wie z.B. Identi.ca oder den deutschsprachigen Mikro-Blogging-Dienst Fiepen der zur Urlkürzung + Hinweise den eigenen Service Info-URL verwendet.
Mikro-Blogging-Dienste im bibliothekarischen Bereich
Zum einen nutzen Bibliothekarinnen und Bibliothekare diese Dienste, teilen hier Entdeckungen, Erfahrungen, Einschätzungen und Literaturhinweise mit, zum anderen kann man Accounts für die Bibliothek oder die Trägerorganisation der Bibliothek einrichten und hat so einen neuen Informationskanal zu den Kunden/Klienten/Benutzern.
Links
Vergleich verschiedener Dienste

