Karlsruher Virtueller Katalog
Aus BIT-Wiki
Der Karlsruher Virtuelle Katalog (KVK) ist ein Meta-Katalog zum Nachweis von mehr als 500 Millionen Büchern und Zeitschriften in Bibliotheks- und Buchhandelskatalogen weltweit. Die eingegebenen Suchanfragen werden an mehrere Bibliothekskataloge gleichzeitig weitergereicht und die jeweiligen Trefferlisten angezeigt. Der KVK verfügt selbst über keine eigene Datenbank. Er ist von der Verfügbarkeit der Zielsysteme im Internet abhängig. Er kann auch nicht mehr Funktionalität bei der Recherche bieten als die einzelnen Zielsysteme selbst. Ingesamt steht ein Datenbestand von mehr als 500 Millionen Buchtiteln zur Verfügung.
Das System wurde an der Universitätsbibliothek Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Informatik entwickelt. Der KVK wurde am 26.07.1996 für die Öffentlichkeit freigegeben. Auf der KVK-Technologie basieren weitere Meta-Kataloge, darunter auch die Virtuelle Deutsche Landesbibliographie zum Nachweis landeskundlicher Literatur (Landes- und Regionalbibliographien) in Deutschland.

