Formalerschließung
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Formalerschließung ist ein Teil der Katalogisierung und bezeichnet in der Bibliotheks- und Dokumentationswissenschaft die Erschließung (Dokumentation) von Metadaten zu den äußerlichen ("formalen") Kriterien bibliographischer und archivalischer Ressourcen. Analog dazu widmet sich die Sacherschließung der Erschließung des Inhalts. Beide Verfahren sind notwendig um bibliothekarische Dienstleistungen anbieten zu können, wie z.B. einen Katalog.
Aufgaben der Formalerschließung
Die folgenden Aufgaben sollen durch die Erschließungsarbeit unterstützt werden:
- Zuverlässiges Finden (Known-item-search) einer bestimmten Ressource, z. B. anhand eines Zitates; genauso zuverlässiges Nichtfinden!
- Zusammenführen (collocation) aller
- Werke desselben Verfassers,
- Ausgaben desselben Werkes,
- Ressourcen mit demselben Gegenstand, usw.
- Identifizieren, d. h. Feststellen der Übereinstimmung von Beschreibung und Objekt und Unterscheiden von ähnlichen Ressourcen
- Auswählen durch Angabe geeigneter Kriterien
- Zugänglichmachen der gewählten Ressource, direkt oder durch Angabe von Zugangsinformationen
- Navigieren entlang der zwischen Entitäten bestehenden Assoziationen, etwa von einem Aufsatz zu dessen Verfasser, von dort zu einem Mitverfasser usw.

